Siqens auf der Intersolar München

2016 stellt Siqens erstmalig mit einem eigenen Stand auf der wichtigsten Solarmesse Intersolar in München aus. In Halle B3 auf Stand B3.478 zeigen wir die aktuelle Version unserer Brennstoffzelle und die Einbindung in autarke Energiesysteme.

 

Brennstoffzelle beweist Kältebeständigkeit

Mit großen Schritten geht es Richtung Markteinführung. So konnte in einem Feldtest bewiesen werden, dass die Siqens Brennstoffzelle problemlos nach einem Einfrieren wiedergestartet werden kann.

Unter Realbindungen hat Siqens im Januar 2016 nachgewiesen, dass sein Brennstoffzellensystem keinen Schaden nimmt, wenn es einfriert. In einem Feldtest wurde ein System wieder in Betrieb genommen, nachdem es über Nacht durchgefroren war. Der Neustart verlief einwandfrei. Im Gegensatz zu manchen Konkurrenzprodukten ist ein Einfrieren einer Siqens Brennstoffzelle unkritisch. Das vereinfacht den Transport im Winter und reduziert die Betriebskosten, da das System nicht unnötig warm gehalten werden muss.

Feldtest auf Firmendach

Siqens hat in den letzten Wochen wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Markteinführung erreicht. Absolutes Highlight war die Inbetriebnahme eines Brennstoffzellensystems auf dem Firmendach. Mit der Installation wird die Alltagstauglichkeit unter Realbedingungen nachgewiesen. 

Anfang Dezember hat Siqens ein Feldtestsystem auf dem Dach seines Firmengebäudes in München erfolgreich in Betrieb genommen. Im August wurde bereits ein Prototyp der Brennstoffzelle in ein Segelboot integriert.

Nun geht Siqens weiter und realisiert ein komplettes System inkl. Batterien und Wechselrichter. Nachdem das System im hauseigenen Labor getestet wurde, erfolgte die Installation auf dem Dach. Die Brennstoffzellenanlage kann sich nun unter realen Klimabedingungen beweisen. Vor allem soll gezeigt werden, dass die Siqens-Technologie anderen Systemen bei niedrigen Temperaturen überlegen ist. Den Ingenieuren ist es gelungen, einen Betrieb bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu ermöglichen.

Bei Anwendungen in kalten Regionen ergibt sich damit ein wichtiger Kundennutzen. Außerdem dient der Feldtest unter Realbedingungen dazu, die Lebensdauer der Komponenten und des Gesamtsystems zu verifizieren. Hierbei können die Techniker Erkenntnisse gewinnen, wie sich die Lebensdauer und damit die Wirtschaftlichkeit weiter verbessern lassen.

 

Nachwuchsrekrutierung auf Hochschulmesse

Siqens hat im November 2015 an der HoKo-Hochschulkontaktmesse der Hochschule München teilgenommen und einen Prototypen der Siqens-Brennstoffzelle gezeigt. Auf der Messe konnten sich Studenten ein Bild von der Arbeit und Technologie des Münchner Unternehmens machen. Die Messe diente dazu, weitere hochqualifizierte Studenten für das Hightech-Startup Siqens zu begeistern.

Siqens pflegt als Spin-Off der Hochschule München ein enges Verhältnis zur Hochschule und konnte bereits zahlreiche Studenten für Praktika und Bachelor- bzw. Masterarbeiten gewinnen. Inzwischen wurden einige Studenten nach erfolgreichen Abschlussarbeiten als feste Mitarbeiter übernommen. Die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule München soll fortgeführt werden.