Feldtest auf Firmendach

Siqens hat in den letzten Wochen wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Markteinführung erreicht. Absolutes Highlight war die Inbetriebnahme eines Brennstoffzellensystems auf dem Firmendach. Mit der Installation wird die Alltagstauglichkeit unter Realbedingungen nachgewiesen. 

Anfang Dezember hat Siqens ein Feldtestsystem auf dem Dach seines Firmengebäudes in München erfolgreich in Betrieb genommen. Im August wurde bereits ein Prototyp der Brennstoffzelle in ein Segelboot integriert.

Nun geht Siqens weiter und realisiert ein komplettes System inkl. Batterien und Wechselrichter. Nachdem das System im hauseigenen Labor getestet wurde, erfolgte die Installation auf dem Dach. Die Brennstoffzellenanlage kann sich nun unter realen Klimabedingungen beweisen. Vor allem soll gezeigt werden, dass die Siqens-Technologie anderen Systemen bei niedrigen Temperaturen überlegen ist. Den Ingenieuren ist es gelungen, einen Betrieb bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu ermöglichen.

Bei Anwendungen in kalten Regionen ergibt sich damit ein wichtiger Kundennutzen. Außerdem dient der Feldtest unter Realbedingungen dazu, die Lebensdauer der Komponenten und des Gesamtsystems zu verifizieren. Hierbei können die Techniker Erkenntnisse gewinnen, wie sich die Lebensdauer und damit die Wirtschaftlichkeit weiter verbessern lassen.

 

Nachwuchsrekrutierung auf Hochschulmesse

Siqens hat im November 2015 an der HoKo-Hochschulkontaktmesse der Hochschule München teilgenommen und einen Prototypen der Siqens-Brennstoffzelle gezeigt. Auf der Messe konnten sich Studenten ein Bild von der Arbeit und Technologie des Münchner Unternehmens machen. Die Messe diente dazu, weitere hochqualifizierte Studenten für das Hightech-Startup Siqens zu begeistern.

Siqens pflegt als Spin-Off der Hochschule München ein enges Verhältnis zur Hochschule und konnte bereits zahlreiche Studenten für Praktika und Bachelor- bzw. Masterarbeiten gewinnen. Inzwischen wurden einige Studenten nach erfolgreichen Abschlussarbeiten als feste Mitarbeiter übernommen. Die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule München soll fortgeführt werden.